Klar auftreten, komplexe Inhalte verständlich vertreten und auf kritische Rückfragen souverän reagieren.

Hochschulen und Forschungseinrichtungen investieren erheblich in wissenschaftliche Nachwuchsförderung. Ob diese Investition auch in öffentlicher Sichtbarkeit und Wirkung ankommt – das entscheidet sich an den richtigen Formaten. Dieses Angebot bereitet Wissenschaftler:innen gezielt auf Podiumsdiskussionen, Panels und Q&A-Situationen vor: mit klarer Positionierung, Reaktionsstärke und einer Sprache, die auch außerhalb des Fachgebiets trägt.

Podiumsdiskussionen folgen eigenen Regeln.

Wer hier überzeugen will, braucht mehr als gute Inhalte. Es braucht Klarheit unter Druck, Haltung im Gegenwind und die Fähigkeit, auch in zugespitzten Momenten präsent und anschlussfähig zu bleiben.

Genau darauf bereitet dieses Coaching und Training vor. Es unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, ihre Expertise in öffentlichen und halböffentlichen Formaten wirksam zu vertreten.

Für Hochschulen, Forschungsverbünde, Graduiertenzentren und wissenschaftliche Einrichtungen ist die Sichtbarkeit ihrer Forschung elementar. Denn Präsenz und Überzeugungskraft entstehen nicht allein durch gute Inhalte. Kompetenz ist eine Zuschreibung von außen – darum zählt, wie sicher und verständlich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ihre Inhalte und den Wert ihrer Forschung nach außen vertreten.

Wirkung in zugespitzten Diskussionsformaten

Besonders wichtig ist es, dass Wissenschaftler:innen ihre Podiumsdiskussion vorbereiten, wo Gegenwind kommt: In Themengebieten, die von Politik, Medien und Populisten aufgeheizt werden, kontroversen Podien, Gesprächsrunden mit klarer Gegenposition oder bei kritischen Nachfragen aus Publikum und Moderation. Wer hier überzeugen will, muss die eigene Haltung und den eigenen Wert klar vertreten, Kritik schnell einordnen und auf Angriffe souverän reagieren. Denn selbst die Wissenschaft steht heute unter Druck.

Dabei erfordert es umso mehr Übung auch dann verbindlich zu bleiben, wenn der Ton rauer wird. Dieses Coaching unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, in zugespitzten öffentlichen Diskussionsformaten wirksam aufzutreten und ihre eigene Linie souverän und überzeugend zu vertreten.

Marietta Gädeke steht auf der Bühne. Sie weiß: Die Podiumsdiskussion vorbereiten ist elementar.
Bei Podiumsdiskussionen zählen klare Botschaften

Quelle: vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Fotograf Stefan Obermeier

Im Wettbewerb um Fördermittel: Relevanz sichtbar machen

Gerade beim Wettbewerb um Fördermittel in der Wissenschaft kommt es darauf an, komplexe Themen verständlich zu machen, Rückfragen klug aufzugreifen und die Relevanz der eigenen Forschung greifbar zu machen.

Die eigene Forschung auf den Punkt zu bringen stellt besondere Anforderungen. Inhalte müssen verdichtet werden, ohne ungenau zu werden. Unterschiedliche Perspektiven treffen direkt aufeinander. Rückfragen kommen zugespitzt, manchmal kritisch, manchmal fachfremd. Gleichzeitig bleibt wenig Zeit, um Argumente aufzubauen oder Missverständnisse aufzulösen.

Dieses Coaching hilft dabei, genau in solchen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Es schafft Sicherheit für Auftritte, in denen wissenschaftliche Qualität, Verständlichkeit und persönliche Präsenz zusammenkommen müssen.

Besonders relevant für Gleichstellungsbüros und Mentoringprogramme

Gleichstellungsbüros, Mentoringprogramme und wissenschaftliche Nachwuchsformate stehen oft vor einer ähnlichen Aufgabe: Sie wollen Wissenschaftler*innen gezielt in die Sichtbarkeit bringen, ohne sie auf reine Außenwirkung zu reduzieren. Genau hier ist unser Format zur Vorbereitung von Podiumsdiskussionen der richtige Ansatz. Es unterstützt dabei, fachliche Expertise auch in Gremien, Panels und öffentlichen Q&A-Situationen wirksam zu vertreten: mit Klarheit, Präsenz und einem souveränen Umgang mit kritischen oder zugespitzten Fragen.

Gerade in Kontexten, in denen Sichtbarkeit, Hierarchie und Geschlechterrollen zusammenwirken, entsteht so eine Vorbereitung, die Frauen im geschützen Rahmen Raum für die Reflexion von Angriffen und Kritikpunkten mit Gender-Bias gibt und sie durch das gezielte Training neuer Werkzeuge in der Außenwahrnehmung stärkt.

Die Podiumsdiskussion vorbereiten: Was sich konkret verändert

Nach dem Training und Coaching stehen Wissenschaftler:innen der Herausforderung souverän gegenüber. Sie können:

  • ihre Position klarer und verständlicher formulieren
  • komplexe Inhalte auch für gemischte Zielgruppen besser vermitteln
  • auf kritische oder zugespitzte Fragen ruhig und präzise reagieren
  • in Diskussionen präsenter auftreten, ohne unnötig zu verhärten
  • ihre fachliche Expertise auch unter Zeitdruck wirksam vertreten

Für wen das Format geeignet ist

Wir arbeiten online und in Präsenz mit Hochschulen, Forschungsverbänden, Graduiertenzentren und wissenschaftlichen Einrichtungen in der gesamten DACH-Region zusammen, die ihre Wissenschaftler:innen aller Fachbereiche fit machen wollen für das oft ungewohnte Terrain bei Auftritten vor größerem Publikum oder vor besonders wichtigen Stakeholdern. Mein Angebot eignet sich dabei insbesondere für:

  • Wissenschaftler:innen, die sich auf eine konkrete Podiumsdiskussion vorbereiten
  • Forschende mit öffentlichen Auftritten in Transfer, Wissenschaftskommunikation oder Politikberatung
  • Promovierende und Postdocs, die ihre Sichtbarkeit im öffentlichen Raum stärken wollen
  • Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen, die ihre Mitarbeitenden gezielt auf Panels, Konferenzen und Diskussionsformate vorbereiten möchten
  • Graduierte, die wichtige Stakeholder überzeugen müssen und dafür konstruktiv-kritisches Feedback brauchen.

Was wir in Coaching und Training gezielt vorbereiten

Ich arbeite mit Wissenschaftler:innen an den kritischen Stellen, an denen Podiumsdiskussionen kippen – oder erfolgreich verlaufen. Dazu gehören klare Kern-Botschaften und das passende Storytelling, damit diese auch beim Zuhörer kognitiv verankert werden.

Darauf baut das Training souveräner Reaktionen auf. Sowohl mit Methoden gegen spontane, unverhoffte Angriffe und Killerphrasen, als auch das Vorbereiten von Argumentationslinien, die typische Angriffe gezielt entkräften. In Präsenz nutzen wir Körperarbeit, um auch im (realen) Raum Souveränität zu behalten zu Körperhaltung, Blickkontakt und Position im Raum. Damit bei Gegenwind auch das nonverbale Signal lautet: Ich bleibe standhaft.

Die Teilnehmenden trainieren, wie sie unter Zeitdruck präzise antworten, kritische Rückfragen aufnehmen, Angriffe einordnen, reframen und ihre Position so vertreten, dass Klarheit entsteht. Dazu kommt die Arbeit mit Stimme, Timing und der strategische Umgang mit Moderation, Dynamik und Publikum.

Ziel ist eine Präsenz, die fachlich trägt, Haltung zeigt und im Gespräch Wirkung entfaltet.

Formate 

Mein Angebot ist flexibel gestaltbar und richtet sich nach dem individuellen Anlass, Zielgruppe und Zeitrahmen, um optimal zu wirken. Die am häufigsten nachgefragten Formate sind:

  • Einzelcoaching vor einer konkrete Podiumsdiskussion
  • Intensiv-Sparring vor Panels oder öffentlichen Auftritten
  • kompakte Vorbereitung auf Vorträge mit Q&A oder Transferveranstaltung
  • Inhouse-Trainings für Forschungsgruppen, Graduiertenzentren oder Programme
  • Workshop-Formate für Wissenschaftskommunikation und öffentliche Auftritte

Jedes Format wird so zugeschnitten, dass es zu Anlass, Themenfeld und Rolle des wissenschaftlichen Auftritts passt. Ziel ist eine Vorbereitung, die Klarheit schafft, Reaktionsstärke aufbaut und Wissenschaftler:innen aller Fachbereiche für die Dynamik echter Diskussionsformate handlungsfähig macht.

Mit langjähriger Erfahrung im Hochschulkontext 

Marietta Gädeke arbeitet seit mehr als 18 Jahren als Trainerin, Coach und Moderatorin und verbindet Praxisnähe mit wissenschaftlich fundierten Ansätzen. Sie gründete Lilit Kommunikation 2008 während ihres Studiums in Mainz und arbeitet heute bundesweit mit Hochschulen, Graduiertenzentren und Gleichstellungsstellen zusammen. Zu den wissenschaftlichen Kontexten, in denen sie bereits tätig war, gehören unter anderem das GK AIPHES, GK KRITIS und das GRK 1657 Strahlenbiologie der TU Darmstadt, die Graduiertenkollegs GRK 2344 und GRK2606-ProtPath der Universität Freiburg, die Universität Bonn, die Universität Heidelberg, die Universität Mainz im Rahmen von FORTHEM, die Goethe-Universität Frankfurt, das Medizin Mentoring an der Universitätsmedizin Mainz (MeMentUM, ehemals Edith Heischkel-Mentoring-Programm – EHMP), die Europa-Universität Viadrina, die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen sowie die Universität Augsburg mit ihrem Büro für Chancengleichheit. Die Formate der Deutschen Meisterin im Debattieren richten sich gezielt an Nachwuchswissenschaftler*innen, Promovierende, Postdocs und Programmverantwortliche, die auf Qualität, Wirkung und Haltung setzen.

Für dieses Thema bringt sie zusätzlich eine seltene Kombination mit: langjährige Erfahrung in Debatte, Moderation und strategischer Kommunikation, eine klare Expertise in Gender- und Sichtbarkeitsthemen sowie viel Praxis in der Arbeit mit Wissenschaft, Politik und anspruchsvollen öffentlichen Formaten. Gerade deshalb verbindet sie in ihren Trainings fachliche Substanz mit Auftrittsstärke, ohne Wissenschaftler*innen auf reine Performance zu reduzieren.

Podiumsdiskussionen vorbereiten – Wirkung, wenn es darauf ankommt.

Eure Wissenschaftler:innen bereiten sich auf ein Podium, eine Debatte oder ein anderes Format mit öffentlicher Sichtbarkeit vor? Dann lass uns im unverbindlichen Erstgespräch klären, welche Dynamik sie erwartet, worauf sie kommunikativ vorbereitet sein sollten und wie ein Coaching oder Training aussehen kann, das eure Forschenden klar, präsent und handlungsfähig in dieses Format gehen lässt.